Die Flasche hilft da nicht…oder tut sie es doch?

 

Die Flasche hilft da nicht

 

Haben wir nicht alle schon die Erfahrung gemacht? Man wird lockerer, offener, fröhlicher, hat weniger Bedenken etwas falsches zu tun oder zu sagen, traut sich Gefühle zu offenbaren, die augenscheinlich in dem Moment gesagt werden müssen und fühlt sich einfach rundum wohler. Die Wirkung von Alkohol hat, aus dieser Sicht, situationsbedingte und zeitlich begrenzte Vorteile. Oder hat sie es nicht?

Hinterher, nach dem Rausch, entstehen nicht selten Bedenken, Vorwürfe, Scham und dergleichen. “Was habe ich bloß gesagt/getan?”; “Das war nicht ich!”…

Jetzt ist es aber die Kunst einer (entstehenden) Sucht, sich selbst problemlos verstärken zu können. Die Erfahrung von gestern abend, sich besser zu fühlen und aus sich heraus kommen zu können, überwiegt in vielen Fällen den negativen Nachwirkungen am nächsten Tag. Was würde also am besten helfen, wenn man sich in einem schlechten mentalen Zustand befindet? Der gestrige Abend hat gezeigt, dass Alkohol sich gut dafür eignet. Ehe man sich versieht, befindet man sich in einem selbstzerstörerischen Kreislauf, bei dem das Suchtmittel der Grund und gleichzeitig die Abhilfe für/gegen die negativen Zustände ist.

Die Dosis macht das Gift.

Beste Grüße, Dustin


Dustin Jaros
Dustin Jaros

Mein Name ist Dustin Jaros, ich bin Psychologe und arbeite in der psychosozialen Betreuung. Menschen profitieren von meiner Beratung über das Internet (Skype, E-Mail, Spreed) und via Telefon. Damit sind sie oft örtlich unabhängig und können auch ohne viel Aufwand meine Beratung wahrnehmen. Meine Gesprächspartner genießen meine offene, ehrliche und authentische Art. Für Kopfvoll mache ich Fotos, schreibe Texte und kümmere mich um die sozialen Medien (Instagram: @kopfvoll / Facebook: k0pfv0ll).