Ausgabe #2

Mittwoch: 21. Oktober 2015

EINS

Spielstand Des Lebens

Wer sich jetzt noch Sorgen macht, private Daten würden durch maschinellen Defekt verloren gehen, kann aufatmen. Schon lange werden unsere Telefonnummern, Kurznachrichten, Sprachmitteilungen, Emojis, unser Sexting und das pseudoprofessionelle „Shooting“ vom letzten Restaurant-Essen auf weltweit verteilten Servern hinterlegt. Ohne Zustimmung versteht sich. Netzpolitik gibt aus gegebenem (und Jahrzehnte altem) Anlass guten Rat für den persönlichen Schutz für eine schöne neue Welt.

ZWEI

Wir Können Auch Anders

Das andere Ufer mit dem grüneren Grün. Immer wieder beobachten wir uns, wie wir davon überzeugt sind Dinge zu brauchen, die kein Mensch braucht. Anschaffungen zu tätigen, die wir wieder abschaffen müssen und Entscheidungen zu treffen, die uns auf kurze Sicht, möglichst sofort, eine kurze Verschnaufpause geben sollen. Ohne Atem geht es weiter. Adam Fletcher hat in seinem neuesten Werk einen Lebensansatz gefunden, mit dem wir als drei Personen, ohne zu hinterfragen wieso etwas funktioniert und auf temporär beschränktem Maße glücklich werden können.

DREI

Sprichst Du Deutsch?

Öfter schon hatte ich das Glück einem Bekannten oder Angehörigen ein Stück wissenschaftliche Literatur aus der englischen Sprache in die Deutsche übersetzen zu müssen. Die NZZ geht der Frage auf den Grund, ob die Wissenschaft nur noch Englisch als Sprache kennt?!

„Und dennoch ist es notwendig. Forschung ist von Förderung abhängig. Diese erfolgt zunehmend über die Einwerbung von Drittmitteln. Die Vergabe-Institutionen besitzen daher erheblichen Einfluss auf die Ausrichtung der Forschung.“

VIER

Mit Dem Stillen In Den Urlaub

Jetzt, wo Volkswagen die Visiten gelesen werden, kommen alternative Antriebsmöglichkeiten in die Medien. Neben den schon länger bekannten Versionen der Elektromotoren und der Gasantriebe, kommt jetzt ein neuer Anwärter in den Fokus der Wissenschaft:

„Die Forscher um Ozgur Sahin nutzen als Energiequelle die Verdunstung von Wasser, also den Prozess, bei dem Wasser vom flüssigen in den gasförmigen Zustand übergeht. Damit ist es ihnen gelungen, ein Schwungrad sowie ein Spielzeugauto anzutreiben und sogar eine Lampe zum Leuchten zu bringen.“

FÜNF

Am Boden der Tatsachen

  1. Trüffel werden, mit etwas Glück, in einigen Jahren wieder öfter auf deutschen Speisekarten zu finden sein. Trüffel werden händisch angepflanzt, auch wenn noch keiner so recht weiß wie.
  2. Befristete Arbeitsverträge gehören im modernen Arbeitsmarkt zum Anstellungsprozess, doch täglich einen neuen Vertrag unterschreiben scheint auch für momentane Verhältnisse radikal.
  3. CGI hin oder her, wer authentisch Drehen will, tauscht einfach mal seine Platzpatronen gegen echte Munition. Kollateralschaden ist bei der Planung einkalkuliert.

Dustin Jaros
Dustin Jaros

Mein Name ist Dustin Jaros, ich bin Psychologe und arbeite in der psychosozialen Betreuung. Menschen profitieren von meiner Beratung über das Internet (Skype, E-Mail, Spreed) und via Telefon. Damit sind sie oft örtlich unabhängig und können auch ohne viel Aufwand meine Beratung wahrnehmen. Meine Gesprächspartner genießen meine offene, ehrliche und authentische Art. Für Kopfvoll mache ich Fotos, schreibe Texte und kümmere mich um die sozialen Medien (Instagram: @kopfvoll / Facebook: k0pfv0ll).