Kraftstoff Für Den Geist – 5 Alltägliche Dinge Helfen Beim Denken

Um deinem Denkapparat auf die Sprünge zu helfen, Ermüdung vorzubeugen und das extra bisschen Leistung aus deinem Hirn zu saugen, folge diesen Tips:

1. Trinke 2 Gläser Wasser unmittelbar nach dem Aufwachen

Nach einer erholsamen Runde Schlaf, bei der dein Körper ca. 8 Stunden lang ohne die Zufuhr von Flüssigkeit auskommen muss, kannst du ihm als erstes Wasser gönnen. Wasser wird im Körper benötigt um Abfallstoffe zu filtern und den Flüssigkeitshaushalt auszubalancieren. Die besagten 2 Gläser Wasser am Morgen sollten einem Flüssigkeitsdefizit entgegenwirken. Abhängig davon, wie viel du nachts schwitzt, darf es ruhig auch etwas mehr sein. Studien haben bereits mehrfach aufgezeigt, wie wichtig eine ausreichende Wasserzufuhr für kognitive Anstrengungen ist [1] [2].

2. Höre stimulierende Hörbücher und Podcasts

Beim Joggen, auf dem Weg zur Arbeit, beim Sport oder bei einem erholsamen Bad. Ein Hörbuch zu einem interessanten Thema, ein Interview mit einem Wissenschaftler oder eine Kurzgeschichte zur politischen Entwicklung in Kuala Lumpur passt oft zeitlich gut in eine Pause.

Ressourcen zu kostenlosen und frei verfügbaren Audiobooks gibt es viele. Die meistgenannten Anlaufstellen sind zum Beispiel:

  1. TED-Talks
  2. Loyalbooks
  3. LibriVox
  4. archive.org

3. Trinke grünen Tee während der Arbeit

Koffein im Überschuss macht viele Menschen nervös, verwirrt und im schlimmsten Fall zittrig mit Herzrasen. Da es sich mit Koffein leicht übertreiben lässt und die nächste Kanne bereits in der Gemeinschaftsküche brodelt, sollte ab und zu eine Alternative in Erwägung gezogen werden. Dazu eignet sich besonders gut grüner Tee.

Grüner Tee enthält Theanin [3]. Diese Aminosäure erhöht die Alphawellen im Gehirn. Während grüner Tee ein fokusiertes Arbeiten unterstützt, macht er nicht gleichzeitig so nervös und angespannt wie Kaffee.

4. Vermeide Zucker

Zucker sollte in absolut jeder Lebenslage vermieden werden. Es gibt kaum eine Situation, in der die Zufuhr von Zucker absolut nötig ist. Generell enthalten viele Nahrungsmittel von Hause aus eine große Menge Zucker. Besonders in Zeiten mentaler Anstrengung und fokusiertem Arbeiten sollte Zucker in reinform, sowie in Energy-Drinks oder Süßigkeiten unangetastet bleiben.

Es stimmt, dass Zucker für eine sehr kurze Zeit dem Körper Energie bereitstellt. Für wenige Minuten arbeitet er also effizienter und ist Leistungsfähiger. Die Kosten für diesen kurzzeitigen Energieschub ist ein darauffolgender Einbruch aller Energieressourcen. Nach einem "sugarhigh" muss eine vielfach erhöhte Menge Zucker erneut zugefügt werden, um eine ähnlichen Energieschub zu erfahren. Anstelle von minderwertiger Energie, welche später vom Körper sowieso nur in unbeliebtes Körperfett umgewandelt wird, sollten Alternativen wie Eier, Bananen (wobei auch diese viel Fruktose enthalten), Nüsse, Fisch etc. ausprobiert werden.

5. Sportliche Betätigung

Körper und Geist gehen noch vor unserer Geburt eine Symbiose ein. Wenn unser Körper nicht ernährt und gepflegt wird, bricht auch das Denken ein. Neben einer gesunden Ernährung, bzw. die Abstinenz von schlechter Ernährung, ist sportliche Ertüchtigung das Beste, was wir für unsere Überlebensmaschinerie tun können.

Ohne direkt an Marathons oder Dreikämpfe zu denken, lässt sich sportliche Aktivität extrem leicht in die tägliche Routine integrieren. Es muss nicht einmal zwingend eine Mitgliedschaft bei einem Fitnessstudio oder einem Kampfsportverein sein. Ebenso gut kann im eigenen Garten, im Park um die Ecke oder auf dem Abenteuerspielplatz für Kiddies trainiert werden. Wer noch nie auch nur einen Sportschuh anprobiert hat, fängt klein an. Die wichtigsten Richtlinien variieren enorm, sofern man sich die Mühe macht und etwas Zeit in die Recherche steckt.

Grundlegend ist dennoch die angesprochene (gute) Ernährung, ein adäquater Trainingsplan (Zugeschnitten auf persönliche Bedürfnisse), ein eiserner Wille und die routinemäßige Durchführung. Was anfänglich als Zwang wahrgenommen und nur mit bestialischer Überwindungskraft zu meistern ist, fühlt sich nach einigen Wochen bereits an wie naturgegeben. Sport ist besser als Crack und macht mindestens genauso abhängig.


[1] - http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0195666309005029
[2] - http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0195666309006394
[3] - https://de.wikipedia.org/wiki/Theanin

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