Kurzauslese – 06/März/2016

Kurzauslese

06. März - 2016

 

EINS

"Nach einer Notabschaltung entwickeln die stark radioaktiven Abfallstoffe der Kernspaltung in den Brennelementen weiterhin große Hitze und benötigen deshalb über Monate eine aktive Kühlung."

Dirk Eidemüller in Spektrum zu:

Wie sieht es 5 Jahre nach dem GAU in Fukushima aus?

Am 11. März vor fünf Jahren ereignete sich am Kernkraftwerk Fukushima Daiichi die zweitschwerste zivile Nuklearkatastrophe nach Tschernobyl. Mit den Folgen wird die Region noch über Generationen beschäftigt sein.

ZWEI

"Dass es so viele Untergruppen der Kagwahiva gibt, mag ihrer ausgeprägten Streitlust geschuldet sein. Jahrhundertelang lieferten sie sich brutale Kriege mit Nachbarstämmen wie den Munduruku, mit denen sie eine kulturelle Präferenz für das Abschlagen und Sammeln von Köpfen teilen."

Thomas Fischermann in Zeit Online zu:

Gesetz des Dschungels

Seit Jahrzehnten verteidigen die Tenharim-Indianer ein Stück Amazonaswald gegen Holzfäller, Viehtreiber und Goldschürfer. Jetzt stehen sie vor dem entscheidenden Krieg gegen den weißen Mann.

DREI

"Ratten, die anschließend einen erhöhten Oxytocin Spiegel im Blut hatten, reagierten weniger stark auf die Berührung eines entzündeten Fußes. Das deutete auf eine geringere Schmerzempfindung hin. Eine Hemmung der Oxytocinwirkung erhöhte dagegen das Schmerzempfinden."

Bericht in innovations-report zu:

Kuschelhormon wirkt schmerzlindernd

VIER

"Wir haben mit der B-Klasse Electric Drive ein hervorragendes Projekt mit Tesla und arbeiten sehr gut mit den Kollegen zusammen. Folgeprojekte sind aber derzeit nicht geplant, weil wir uns in Zukunft hervorragend selbst versorgen können"

Friedhelm Greis in Golem zu:

Daimler beendet Kooperation mit Tesla

FÜNF

"Um ihr Richtungsverhalten zu beobachten, ließ man sie in einer eigens entwickelten Apparatur auf winzigen Styroporbällen balancieren."

Die Österreichische Akademie der Wissenschaft zu:

WIE FLIEGEN FLIEGEN

SECHS

"Mehrfach wurden dort demnach Tiere einer nicht in der Region heimischen Unterart entlassen. Immer wieder sei es in der Folge zu Kreuzungen der seit etwa 176 000 Jahren getrennten Unterarten gekommen - mit negativen Folgen für den Nachwuchs."

David Fischer via Frankfurter Neue Presse zu:

Orang-Utans

Kreuzungen könnten Existenz gefährden

SIEBEN

"Die Aussagekraft der OSC-Studie scheint demnach gering zu sein. Was aber nicht heisst, dass die Psychologie kein Replikationsproblem hat. Damit steht sie allerdings nicht allein da, das sieht bei anderen Geisteswissenschaften, aber auch bei der Biologie und der Medizin nicht anders aus."

Lena Stallmach via Neue Zürcher Zeitung zu:

Schlammschlacht um Psychologiestudien

ACHT

"Der Bohrer nach Wespen-Art könnte etwa für Chirurgen bei Hüftgelenksoperationen nützlich sein. Denn die arbeiten bislang beim Einsetzen einer Hüftprothese aufwendig mit der Hand und großen Raspeln – eine blutige Angelegenheit."

Bild der Wissenschaft zu:

Wespenstachel hilft bei Hüft-OP

NEUN

"Die neuen Ergebnisse könnten dazu beitragen, den noch unbekannten Mechanismus der Krankheitsentstehung aufzuklären."

Joachim Czichos via Wissenschaft aktuell zu:

Happy-Heart-Syndrom: Auch große Freude kann das Herz brechen

Nicht nur Trauer oder Angst, auch starke positive Emotionen können eine Herzschwäche auslösen

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