kurzauslese

Prothesen und Bücher

Ausgabe #1

Dienstag: 20. Oktober 2015

EINS

Fühl mal meine Prothese

Prothesen sind durch die Technik des 3D-Drucks besonders individualisierbar geworden. Neben dem Model „Pirat“ gibt es durch technischen Fortschritt für jeden erdenklichen Zweck eine Version. Bis jetzt mussten Menschen mit Prothese jedoch komplett auf den Tastsinn verzichten. Aber auch diese Zeiten können der Vergangenheit angehören:

„Erstmals kann ein hautähnliches Material Druckreize detektieren und die Signale an Komponenten eines Nervensystems weiterleiten“.

ZWEI

Liegen für die Wissenschaft

Zwei Monate nur im Bett liegen, nicht aufstehen, nicht bewegen. Für die Wissenschaft legt sich ein 22 Jähriger für 8 Wochen in ein Bett. Internet gibt es bis 23Uhr. Dabei sollte im Bett nicht gearbeitet werden.

„Er weiß, dass seine Muskeln und Knochen durch die fehlende Belastung in den nächsten Wochen weiter abgebaut werden – an Waden, Oberschenkeln und auch an der Hüfte. Genauso wie bei den Astronauten in der Schwerelosigkeit.“

DREI

Mein Papa ist ein alter glücklicher Sack

Wenn du mit Mitte 20 das Gefühl hast, du müsstest bereits deinen Traummann/deine Traumfrau gefunden und eine Familie gegründet haben,dann sei kurz aufmerksam.

„Ganz anders sieht es bei jungen Eltern zwischen 18 und 22 Jahren aus: Die Forscher stellten fest, dass die Zufriedenheit bereits vor der Geburt des Kindes sinkt. Auch beim Älterwerden der Kinder, im Jahr der Geburt bis zum 18. Lebensjahr des Kindes, steigt die Zufriedenheit der jungen Eltern nicht über das Ausgangslevel hinaus.“

VIER

Bitte keine T-Bücher im Bus lesen. Danke.

Jeder, der sich über die Smartphone-süchtige Generation aufgeregt hat, kann aufatmen. Sie können jetzt auch einfach auf musizierende Bücher umsteigen. Wenigstens kann dann keiner mehr sagen, die Jugend von heute würde nicht mehr lesen.

„Öffnet man das sogenannte „T-book“ – das „T“ steht für Ton – und blättert eine Seite um, dann beginnt diese Seite durch einen unsichtbar im Inneren des Papiers befindlichen Lautsprecher zu tönen.“

FÜNF

Am Boden der Tatsachen

  1. „Eine schweineartige Nase, riesige Ohren, langes Schamhaar und spitze Vampirzähne…“ In Indonesien wurde genau das gefunden. Eine süße Abscheulichkeit natürlicher Selektion.
  2. Dicke Menschen haben Glück im doppelten Unglück. So ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie „Fett-Witze“ und andere Diskriminierungen gezwungenermaßen eher vergessen werden. Dicksein begünstigt Demenz.
  3. Vegetarier spülen ihre letzten Wodka-E-Jägi-O mit einer Salami runter.Oder so.
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D.J.

ADMIN